Nadelbinden, Fingerloopen, sticken, nähen und sprangen

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Ein kurzer Abriss über's Fingerloopen


Fingerlooping oder Fingerschlaufen weben ist seit dem 11. Jhdt. belegt und wird seitdem ausgeführt, erst in Heimarbeit, im 15. Jhdt. gab es sogar einen eigenen Berufszweig dafür. Es wurde zwar vornehmlich nur Seide gefunden, aber Seide verrottet schlechter und ist haltbarer und stabiler als Leinen und Wolle. Man kann also davon ausgehn, das es auch Leinen- und Wollbänder gegeben hat. Wer einmal an einem geloopten Band gezogen hat, weis, das ein Loopband sehr, sehr stabil ist und unzerreisbar. Es ist DIE Methode, allerlei Bänder und Kordeln herzustellen.

Es gibt verschiedene Methoden so ein Band herzustellen: mit 5, 7, 9 und mehr Schlaufen, allerdings ist die Standardvariante bei 7 Schlaufen, ab 9 braucht man 4 Hände, also zwei Leute und vielleicht noch einen, der das Band unten zusammenzieht, wo es sich verwoben hat.

Über das normale Loopen über Manipulation bis zu Sinnsprüchen ist alles möglich.

Ich versuche hier mal eine bildliche Anleitung für Fingerloop widerzugeben, leider ist meine Digicam schon so antiquiert, das ich eine fertige Schnur nicht zeigen kann.

Anleitung

Die Ausgangsposition mit 5 Schlaufen. Die Schlaufen sind verteilt, auf 2 und 3 Schlaufen pro Hand. Ich spreize mit Zeigefinger und Mittelfinger die obere der 2 Schlaufen und ...

... nehme die unterste der 3 Schlaufen der anderen Hand ...

... mit dem Zeigefinger durch die Gespreizte Schlaufe der beiden Schlaufen.

Jetzt hat eine Schlaufe die Hand gewechselt und die drei Schlaufen sind auf der anderen Hand.

Die untere Schlaufe der beiden Schlaufen auf der Hand muss jetzt einen Finger nach unten wandern.

Jetzt wird die obere der beiden Schlaufen wieder mit Zeige- und Mittelfinger gespreizt ...

... und die untere Schlaufe der anderen Hand wird wieder mit dem Zeigefinger genommen ...

... und durch gezogen. Jetzt haben wir wieder Ausgangsposition und es beginnt von vorne Viel Spass




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