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Nadelbinden, Fingerloopen, sticken, nähen und sprangen
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------->>> Nadelbindertreffen 2006
1. Nadelbindertreffen in Homberg/Efze vom 7. bis zum 10. April 2005
Willkommen im Lutherischen Jugendgästehaus
Donnerstags, als wir kamen waren nur Angy und Dago da und die Teilnehmer trudelten alle irgendwann im Laufe des Tages ein, bis dahin wurde noch genäht, Dago saß in ihrer Ecke und wurstelte sonst irgendwas rum, es wurde gesponnen und genadelt. Überhaupt fand das Spinnen auf dem Treffen regen Zuspruch, Ulrike zeigte am letzten Tag sogar noch das Navajo-Spinnen. Melly zeigte mir noch, wie man ein Käppchen macht, um mit dem Socken nadeln beginnen zu können.
Freitags wurde der Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen, es wurde genadelt, sich ausgetauscht und im Keller wurden dann (wegen der Schnitzabfälle ) Nadeln geschnitzt und Spindeln gebaut.
Die liebevoll gestaltete Pinnwand mit vielen Informationen
Nadelschnitzer im Hobbykeller
Ausstellungsstücke. Die meisten stammen von Melly
Das schwierigste an den Nadeln ist doch das Öhr, ich habe das Holz einfach zerfasert von beiden Seiten, an der Stelle an der das Loch sein soll und dann den Abfall rausgepult. Mit einer kleinen Rundfeile habe ich dann das Loch grösser und runder gemacht. Mit feuchtem, frischen Holz funktioniert das sehr gut, aber meine Nadelrohlinge die ich zuhause vergesen hatte waren schon zu trocken, als ich es probieren wollte.
Nachmittags spazierten Angy, Sabine, Manfred und ich zur Burg hoch, das Wetter bot sich herrlich dazu an. Und den ersten Eisbecher gabs auch :-) Der Tag klang mit einem superleckeren Essen von Angy (Dankeschön ;-)) und der wirklich wunderschönen Turmbesteigung der Marienkirche in Homberg/Efze aus. So wurde das Nadelbindetreffen im Besuchsbuch der Türmerwohnung verewigt, die gemütlich klein und eng war :D .
Homberger Altstadt von der Burgruine aus
Der mittelalterliche Kräutergarten auf der Burg
Und der Turm.
Samstags nach dem Frühstück wurden wieder Spindeln gebaut, und Claudia zeigte mir, wie man ein Fersenkäppchen nadelt und wie man es einsetzt. An diesem Tag wurde ein Spinnworkshop durchgeführt, andere nadelten lieber, der Wolleladen am Marktplatz wurde unsicher gemacht (auch schon Freitags ;-)) Es war ein bunt gemischter Tag, gegen 18 Uhr trafen Rittersporn ein und begleiteten die Teilnehmer beim nadeln, spinnen und kochen mit wirklich wunderschöner Musik. So nach und nach zeigte man sich in Gewandung. Nach dem Essen und dem Nachtisch wurde noch etwas genadelt, zu späterer Zeit getanzt, der Chapelloise verursachte den grössten Kuddelmuddel in der grossen Halle weitergenadelt. Der Tag klang so aus.
Dago mit der Musikgruppe Rittersporn am festlichen Abend.
Sonntags herrschte Aufbruchsstimmung, nach dem Frühstück wurde noch genadelt, Ulrike zeigte genanntes Navajo-Spinnen und man stellte letzte Fragen, die einem sonst noch so im Kopf rumschwirrten. Claudia zeigte auch noch Sprang. Reste wurden noch aufgebraucht und abgerechnet. Nach der Abrechnung fuhr ich dann auch wieder nachhause, aber unterm Strich kann ich sagen, das sich die 320 km einfache Strecke wirklich gelohnt haben und es sich schon allein deshalb gelohnt hat, soviele nette Leute kennen zu lernen. Eine reich bebilderte Infotafel, mit der sich Dago wirklich große Mühe gemacht hat, stand zur Verfügung von der einfachen Schlinge bis zum Omani-Stich war alles dabei, Claudia zeigte den Asle-Stich, viele Leute mit Spinnerfahrung- und Können waren dabei, Literatur stand ausreichend zur Verfügung. Auch wenn das Wetter nicht einwandfrei war, war es doch ein gelungenes Wochenende.
------->>> Nadelbindertreffen 2006
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