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2. Nadelbindetreffen in Homberg/Efze vom 30. März bis 2. April 2006 



Nadelbindertreffen-Blog 


29. 3.

Morgen früh gehts los. Erst werd ich Melanie und Raphaela abhohlen, dann gehts weiter nach Stutensee zu Jeanne. Danach werden wir uns im IKEA Walldorf ein ordentliches Frühstück gönnen ... mal sehn, wann wir das nächste Mal was zu essen bekommen *fg*

Das Auto ist schon beladen, alles technische vorbereitet, dürfte nichts mehr schiefgehn.

Morgen früh gehts los. Erst werd ich Melanie und Raphaela abhohlen, dann gehts weiter nach Stutensee zu Jeanne. Danach werden wir uns im IKEA Walldorf ein ordentliches Frühstück gönnen ... mal sehn, wann wir das nächste Mal was zu essen bekommen *fg*Das Auto ist schon beladen, alles technische vorbereitet, dürfte nichts mehr schiefgehn.

Und natürlich stellte ich abends fest, das ich so allerhand vergessen habe, von der klassischen Zahnbürste bis zur Serviettenfalt-Anleitung.

30. 3

Und es ging nicht alles so glatt, wie ich mir das erhöfft hätte, aber ich hätte es mir denken können. IKEA hatte noch zu, also wichen wir zum SBK-Bäcker aus, um Frankfurt rum war natürlich Stau und die komplette Staustrecke "begleitete" uns ein Franzosen-Van, die zum Schluss alle an der Scheibe klebten, weil Raphi und ich "Stauanimation" betrieben, Blödsinn gemacht zum neuen HIM-Album, die fanden das ganz witzig. Und natürlich regnete es fast die komplette Strecke durch.

Als wir ankamen, waren Dago, Angy und Schimmel schon da. Ich griff mir nach dem Zimmerbezug Schimmel und ging mit ihr in die Stadt. Die beiden anderen Handarbeitsgeschäfte, die wir letztes Jahr nicht besucht hatten, hatten dieses Jahr keine nennenswerte Wolle zum nadeln. Aber dafür wurden sie wegen der Sockenwolle heimgesucht und Lunula hatte einige Knäul wunderschöne Sockenwolle am Freitag.


Der Marktplatz ion Homberg/EfzeDie Marienkirche auf dem Marktplatz in Homberg/Efze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Marienkirche auf dem Marktplatz in Homberg/Efze.

Die Öffnungszeiten des kleinen Handarbeitsladen im Homberg. Die Öffnungszeiten sind so bizarr, das man sie einfach fotografieren musste.

Natürlich gabs wie jedes Jahr erneut eine Pinnwand mit vielen Informationen und Stichproben.

Nach und nach kamen die Donnerstagsanreiser auch an, man traf viele alte Gesichter wieder. Nach einem mehr oder weniger wilden Rumgenadel tagsüber gabs abends wieder Pasta mit Gorgonzola-, Gemüse- und Bolognesesose und Salat, worauf sich die meisten schon das ganze Jahr über freuten. "Medizinier-Fachkongress winks zu Schimmel" *ggg*

31.3.2006

Die meisten schafften sich früh aus dem Bett und nach dem gemütlichen Frühstück gingen einige von uns hoch zur Burg. Wir waren zu früh dran, letztes Jahr blühte wesentlich mehr und der Kräutergarten war schon grün, dieses Jahr gab er ein trauriges Bild ab, aber die Pflanzen trieben schon aus, immerhin. Der Wind ging so stark, das man während eines Luftzuges nicht fotografieren konnte, weil sonst das Bild verwackelt gewesen wäre. Danach gingen wir ins Cafe, so ziemlich alle Donnerstagsanreiser waren da.

War letztes Jahr das Wetter nicht besser?

Anschliessendes Cafe trinken, Angy und Dago waren noch nicht da gewesen

Eine Widderfigur an einer Hauswand beim "Pförtchen"

Nach dem Abstieg und beim Nadeln ergab sich ein Gespräch das ich gerne ein brettchengewebtes Band für meine Asle-Mütze hätte. Eine sehr nette Nadelbinderin erklärte sich dazu bereit, mir ein Band zu weben und im Tausch gerne ein nadelgebundener Asle-Tauschbeutel für den Gürtel hätte. Vor der Mittagspause gingen wir nochmal in den Stoffladen an der Ecke und ich kaufte Schafwolle dazu. Wobei ich bei der Wolle sagen muss, das ich froh bin, wenn es fertig ist, die Nadel rutscht ziemlich ruppig durch die Schlaufen. Nach dem Restemittagessen trafen die nächsten Nadelbinder ein, die Spinnräder wurden im Foyer ausgepackt und Angy ging mit den Interessierten Nadelbindern zum Ashford-Färben und Färben mit Ostereierfarben über.

Schimmel mit Dago beim Spinnen im Foyer

Ashford-Färben

Anschliessende Ergebnisse. Die Wolle wurde im Bad getrocknet, worauf das Badezimmer furchtbar nach Schaf stank.

Nach dem Färben wurde für das Abendessen gekocht. Es gab Drachenfutter mit Fischfilet und als Nachtisch ein süsses Dessert, das fast so schmeckte wie Marmeladenbrot. Abends wurden noch die genadelten Werke aufgehängt, die Doku für das Motto-Projekt dazu, an einer Wäscheleine im Foyer an Wäscheklammern, eine sehr süsse Idee. Nachdem Ulrike (Ignorat) dawar, packte sie auch das Notebook aus und die ersten Blogeinträge wurden getätigt. Ich brachte noch einigen den finnischen Stich bei, Jeanne und ich machten noch Fingerlooping und die meisten kamen auch her zum kucken und zum selber lernen. Während des Abendessens gab Dago den Termin für das 3. Nadelbindertreffen bekannt: 14.-17. Sept. 2007. Es wird bei Berlin unweit vom Museumsdorf Düppel stattfinden. Dago machte die Ankündigung, das es nicht so ablaufen wird, wie die beiden anderen vorher. Nach dem Abendessen gab es eine Sockendiskussionsrunde, wo Sockenkonstruktionsmöglichkeiten diskutiert und erklärt wurde.

Alle genadelten Werke im Foyer

Und etwas näher

Die abendliche Sockendiskussionsrunde, wo Lunula verschiedene Sockenkontruktionen erklärte

 

 

1. 4

Nach dem üblichen Frühstück tigerten Veronika und ich nochmal hoch zur Burg. Das Wetter war ein kleines bisschen besser meinte ich, auf dem Rückweg sammelten wir Efeu für die Deko für das abendliche Nadelbinderfest. Wunderschön gemaserte Blätter.

Die Landhauswolle von Schoppelwolle die Schimmel mit mitbestellt und mitgebracht hatte ist vierfädig unverzwirnt, sehr schade, ich wollte Kniestrümpfe haben. Vielleicht nehm ich es doch mal in Angriff, jedenfalls habe ich aus der camelfarbenen Wolle einen Möbiusschal in York-Stich begonnen, den Lunula mir mal so kurz erklärte: "Wie der Oslo nur ganz anders" *lol*. Veronika zeigte mir den Saldtal, beide Stiche waren mir bislang ein Rätsel. Lunula begann noch mit dem Strickstich, wobei sie meinte, das man mit dem Dänischen beginnen sollte und dann darauf den Strickstich aufbauen sollte. Jedenfalls werd ich das auch noch ausprobieren, aber irgendwie ist das Nadelbindertreffen zu kurz dafür. Hingegangen bin ich mit einem angefangenen  Stück: meiner Asle-Mütze, heimgekommen bin ich mit drei angefangenen Stücken: der Mütze, dem Asle-Tauschbeutel für das Brettchenwebband und dem York-Möbisusschal.

[Möbisusschal: Ein "Schal am Stück". Es wird eine sehr lange Maschenkette genadelt, mindestens so lang, das sie problemlos über den Kopf rutscht. Beim Schliessen der Maschenkette wird das Anfangsstück um 180 Grad verdreht, das eine Drehung in dem Stück ist. Die Breite des Schals hängt am Ermessen des Nadlers.]

Nach Ulrikes Spindelunterweisung im Handspindeln und der Kardierung  begannen Lunula und ich mit der Deko: der Raum wurde aufgeräumt, der Boden gefegt und die Tische zusammengerückt, der Raum mit gelbem Dekopapier und Efeu geschmückt und den Tisch festlich gedeckt und Angy zauberte das Abendessen: Eier in Tomatensugo und als Nachtisch dann ein einfaches Fruchtdessert mit Sahne. Wir liesen den Abend ausklingen mit Gesprächen und Handarbeiten aber auch mit Tänzen. So mussten wir doch feststellen, das es als kompletter Anfänger einfacher ist auf Live-Musik zu tanzen als auf Dosen-Mucke.

Heikes Markthandschuhe am Samstag Abend

Die festlich gedeckte Tafel am Abend

Beim Versuch den Gique zu tanzen

2. 4

Der Tag der Heimreise. Die letzten Stiche wurden nach dem Frühstück gemacht, wobei wir etwas früher loswollten, insgesamt mussten wir eine ziemliche Strecke fahren. Nach der Abrechnung und dem Abbau der Deko fuhren wir los. Um Frankfurt rum war natürlich Stau und ironischerweise begann es im Saarland dann an richtig zu regnen. Gegen 17. 30 Uhr waren wir schliesslich zuhause.

Zusammenfassung:

Man hat neue, sehr nette Bekanntschaften geschlossen, Wissen und Tipps wurde gerne weitergegeben und neue Sachen wurden erlernt. Es war natürlich wieder sehr schön und jeder noch so blutige Anfänger hätte hier nadeln gelernt.

Wer nach weiterführenden Informationen des nächsten Nadelbindertreffen sucht dem sei Dagos Seite Nadelbindung  empfohlen, die laufend aktualisiert wird.




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